kreativeDVD: schmalfilm abtastung

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Super-8 FilmNormal 8 überspielen

Super 8

Super 8


Schmalfilm kann man nicht einfach "überspielen".
Er muss reproduziert werden!

 

1) Die Geschwindigkeitslücke:

Eine 120m Spule Schmalfilm besteht aus etwa 30.000 winzigen Dias. Der Projektor spielt diese mit 16, 18 oder 24 Bildern pro Sekunde ab, gerade schnell genug, um dem Auge Bewegung vorzugaukeln. PAL, unser Zielformat, verwendet aber 25 Videobilder pro Sekunde für diesen Trick. Jeder, der Schmalfilme digitalisiert, muss also irgendwie von 16 oder 18 auf 25 kommen.

Eigentlich sogar 50, denn seit den Kindertagen des Fernsehens, als Bandbreite noch einen Engpass darstellte, wurden statt der vollen 25 Bilder immer 50 Halbbilder gesendet, die ineinander verknüpft (interlaced)aber nicht unbedingt identisch waren.
Selbst moderne TV-Formate (1080i HD zum Beispiel) beruhen immer noch auf Interlacing und wird für das "Abfilmen" von Schmalfilmen ein Camcorder benutzt, verteilen sich etliche der ursprünglichen 18 Filmrahmen über jeweils mehrere TV-Felder, was dann so aussieht.

Interlaced (links) und progressives Standbildes des selben Films

Um diese zusätzliche Degradierung des Bildes zu vermeiden, wenden wir ein Verfahren an, das die bestmögliche Integrität des Originals mit Laufruhe auf verschiedensten Wiedergabegeräten vereint.

Film digitalisieren wir er aufgenommen wurde:

Zunächst einmal wird jeder einzelne Filmrahmen als diskretes Einzelbild (also zwei identische Halbfelder) gespeichert. Das nennt man progressives Video.
Für das notwendige Padding (engl: Auffüllen) der fehlenden Rahmen, gibt es zwei Möglichkeiten.
Generell fügen wir diese zusätzlichen Rahmen durch Verdoppeln einer bestimmten Anzahl von Bildern ein. Das bedeutet, dass keinerlei Interlacing vorhanden ist. Nur reine Einzelbilder.
Bei Normal8 Filmen, wo wegen seiner nur 16bps mehr eingefügt werden muss, um auf 25 zu kommen, können wir, auf Wunsch auch die fehlenden Rahmen (und NUR diese!) durch Interpolation einfügen, was bei langsamen Schwenks etwas ruhiger aussieht. Auf jeden Fall aber bleibt Ihnen der rahmengenaue Schnitt erhalten.

1) Licht und Schatten: Die zweite Herausforderung

An kontrastreichen Szenen mangelt es bei Schmalfilmen meist nicht.
Während Profis selbst tagsüber Scheinwerfer benutzen, um Schatten aufzuhellen und Kontrast zu mindern, filmte Papa auch spätnachmittags, bei starkem Seitenlicht, freudig drauflos; die grelle Filmleuchte bei der Sylvesterparty kennt jeder und immer wieder hüpft ein kleines Kind, mit weißer Pudelmütze und Strickjacke, aus dem tiefen Schatten in die pralle Sonne. Auf Film geht das gerade noch.

Digitales Video - und dahin wollen wir Ihre Schätze ja bringen - verträgt leider nicht soviel Kontrast. Werden seine technischen Grenzen überschritten, kommt es - wie bei Tonaufnahmen - zu Übersteuerung (zu hell) oder Rauschen (zu dunkel), und digitale Fehler sind meist noch unschöner als ihre analogen Vettern.

Das Ziel einer guten Schmalfilmdigitalisierung muss also eine Datei sein, die einerseits nicht übersteuert ist, andererseits aber über genügend saubere Reserven im Schattenbereich verfügt, um eine digitale Aufbereitung zu gestatten.

Nur so kann man später ein dem Original entsprechendes Kontrastverhältnis reproduzieren und den Stärken beider Medien gerecht werden.

Unser Verfahren erreicht das so:

  • Für die Belichtung ist ein ausgeklügeltes Peak-Level System zuständig, das rigoros vor Überbelichtung schützt, indem es nach "Highlights" (den hellsten Bildpunkten) sucht, statt - wie sonst üblich - einen Durchschnittswert zu ermitteln. So werden auch schwierigste Situationen präzise belichtet.
  • Eine elektronische Steuerung erfasst jeden einzelnen Filmrahmen separat und schickt ihn dann, mittels eines Studiokopfes mit einer Auflösung von >750 lines und drei riesigen, lichtstarken 1/2 Zoll Sensoren auf das RAID-System des Rechners.
  • Ein hochauflösendes Makro-Objektiv - auf das Korn selber eingestellt - garantiert dabei ausgezeichnete Schärfe. Daher verwenden wir keinerlei digitale Verschärfung, denn solche Effekte sollten nie an Originalen vorgenommen werden.

Jede gute Schmalfilm-Digitalisierung erfordert (und erlaubt) Nachbearbeitung!

Die digitale Datei, die wir so sorgfältig geschaffen haben, stellt die Rohform für die endgültige Bearbeitung da. Sie enthält keinerlei Übersteuerung - die man nicht beseitigen könnte - muss nun aber im digitalen Bereich wieder das ursprüngliche Kontrastverhältnis bekommen.

Das ist nicht kompliziert, denn viele bessere Schnittprogramme, wie Adobe Premiere auf dem PC oder Final Cut (Mac), erlauben eine globale Tonwertkorrektur, mittels der man schon in einem einzigen Schritt sehr gute Resultate erzielen kann.
Noch besser geht es auf Szenenbasis, denn dann kann man auch gelegentliche Farb-oder Hellisgkeitsschwankungen vermeiden.
Klingt viel komplizierter als es ist. Aber nur so kann man wirklich ein Kontrastverhältnis erreichen, das dem ursprünglichen Filmerlebnis gleicht.
Wir bieten in unserer Preisliste zwei Möglichkeiten an.
Für Kunden, die Ihre Filme zwar selber bearbeiten wollen, aber gleich mal schnell ein paar Probe-DVDs brennen wollen, lassen wir die Dateien durch eine globale Korrektur laufen und dann rendern und liefern diese Dateien zusätzlich(!) zu den unbearbeiteten (rohen) Dateien.
Wenn Sie allerdings selber schon eines der obigen Schnittprogramme besitzen, oder vorhaben, es zu erwerben, können Sie sich etwas Geld sparen und nur die Rohdateien anfordern. Dann haben Sie auch das tolle Aha-Erlebnis, wenn Szenen, die roh vorerst etwas dunkel und leblos wirken, plötzlich ins volle Leben springen.
Auf jeden Fall können Sie sicher sein, dass alles, was in den Filmen "drin steckt" auch in den digitalen Dateien enthalten ist.


Schauen Sie mal, was mit einem Minimum von Korrektur möglich ist. Wenn Sie nur Zeit für ein Beispiel haben, sehen Sie sich den Tauchfilm an.
(QuickTime ---- ideal zum Abspielen von .mov und mp4 Dateien.)


Hier kann das Peak-Level System seine Fähigkeiten zeigen: Die blinkenden Lichter von Las Vegas gegen den dunkelen Wüstenhimmel - perfekt belichtet. Da das Original auf Grund der weit offenen Blende etwas weich ist, haben wir 30% zusätzliche Schärfe verwended und die Passanten in der letzten Szene duch leichtes Gammaanheben sichtbar gemacht.
1 Minute, 28MB MOV Datei HIER
für nicht-DSL ist HIER eine kleinere mp4 Version (5MB).


Eine faszinierende Unterwasserwelt mit interessanter Belichtung, von diffusem Tageslicht bis hin zur Filmleuchte gegen einen oft fast scharzen Hintergrund. Kein Rauschen und eine fast video-mäßige Laufruhe.
Ein geringes Maß von Gamma-und Kontrastkorrektur wurde vorgenommen aber die Farben wurden nicht verändert.

2:00Minuten, 60MB, MOV Datei HIER
für nicht-DSL ist HIER eine mp4 (4MB) Version.


Super-8 Film

Super-8 Film
"Lollypop" 54 Sek. Normal-8, 60er Jahre
1,6 MB Version (mp4)
7,6 MB Version
"Ascona Markt " 28 Sek. Super-8, 70er Jahre
1,2
MB Version (mp4)
4,3 MB Version
Und was meinen unsere Kunden?
Lesen Sie einige Briefe, die uns sehr erfreut haben.

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